Die kurze Antwort
Ja, aber an Bedingungen, die den Deckungsgrad bestimmen. Microsofts eigene Dokumentation nennt für die Prompt-Erkennung in DSPM for AI vier Voraussetzungen: eine Edge-Konfigurationsrichtlinie, Geräte-Onboarding, Endpoint DLP und die Purview-Browsererweiterung. Netzwerkseitige Inspektion über Entra Global Secure Access führt Microsoft als Preview.
Quellen: learn.microsoft.com/purview/dspm-for-ai-considerations und learn.microsoft.com/purview/ai-other-apps, abgerufen am 2026-09-01.
Was daraus folgt
Die Erkennung hängt am Endgerät. Das ist keine Schwäche der Klassifikatoren — Purviews Klassifikation ist stark, und sie kennt Ihre Labels. Es ist eine Aussage darüber, wo gemessen wird:
- Ein verwaltetes Gerät mit Edge, Onboarding und Erweiterung ist abgedeckt.
- Ein privates Notebook, ein anderer Browser oder ein Gerät ohne Onboarding ist es nicht.
- Genau diese Geräte sind die, auf die Mitarbeitende ausweichen, wenn ein Werkzeug gesperrt ist.
Wo eine Kontrollschicht davor ansetzt
Eine Schicht, die im Netz vor dem Modell sitzt, sieht den Prompt unabhängig von Gerät, Browser und Onboarding-Zustand. Sie ersetzt Purview nicht: Purview klassifiziert Ihre Daten in Ihrem Tenant, und das bleibt seine Stärke. Sie schließt die Lücke, die entsteht, wenn die Messung am Endgerät hängt.
Redlich gesagt: Diese Seite beschreibt den dokumentierten Stand vom 2026-09-01. Microsoft entwickelt DSPM for AI weiter, und eine Preview kann allgemein verfügbar werden. Wer heute entscheidet, prüft die verlinkten Seiten nach.
